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ÜBER UNS

STS - Was gibt es schöneres als über die Dörfer Deutschlands zu juckeln, letztendlich in irgendeinem pfälzischen Kaff unweit der französischen Grenze das Stadion eines Regionalligisten zu suchen, um dort den geliebten Sportverein zum Sieg zu lärmen?! Nein, nicht einmal die die zur Zeit stattfindenden Weinfeste in den benachbarten Orten. Der Morgen begann natürlich in der Zivilisation, quasi mitten in der Nacht. Dementsprechend müde bestieg ich den bereits brechend vollen Zug Richtung Süden. In Koblenz traf ich zufällig auf die Beckspistols, die mich auf ihrem Ticket mitnahmen. Über Trier und Saarbrücken juckelten wir also an Kühen, Schweinen und deren Haltern nach Pirmasens. Danke an die Jungs für das Luxemburgische Bier und die nette Unterhaltung!

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In der Schuhstadt natürlich gleich den Berg rauf gestiefelt, direkt ins Stadion Husterhöhe (neuer Ground mit recht schicker Haupttribüne) rein. Im Gästeblock hinterm Tor etwa 1.000 Werder-Fans. Im Heimblock gab's ne kleine Blockfahne vom Schuhstadt-Inferno, die überdachte Tribüne zeigte blaue und weiße Pappen. Es hätte doch ein so schöner Trip werden können. Anfang September, blauer Himmel, keine Polizei im Block, dazu ein schöner Asi-Mob mit Bomberjacken und nach dem Weiterkommen im Pokal noch ein Spielchen in Frankreichs erster Liga (Sedan-Sainté).

Eigentlich ein feiner Gedanke - und dann so eine kack Vorstellung! Alles, aber auch wirklich alles hätte ich eher gebrauchen können, als eine Verlängerung mit anschließender Niederlage im Elfmeterscheißen... Hugo und Ivan scheitern per Penalty, ergo: Aus die Maus. Nach der Partie setzte es noch die ein oder andere Backpfeife gegen die hier scheinbar öfter vertretenen Dorfwalhallas. Nachdem auch diese Geschichte gegessen war, machten sich doch noch zwei Auto-Besatzungen Richtung belgisch-französische Einöde auf, um noch ne Halbzeit vom Erstligaspiel beim Wildschwein-Club in den Ardennen abzugreifen.